Organisation der Exportkontrolle im Unternehmen

Spezialseminar zur internen Compliance für Entscheidungsträger

Die seit September 2021 geltenden EU-Dual-Use-Verordnung enthält eine detaillierte Vorgabe zu den Anforderungen an ein internes Kontrollsystem (Interal Compliance Programme). Die Vorgaben stellen zumindest teilweise, gemessen an bisherigen Konzepten...

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Normalpreis 590,00 € zzgl. MwSt. (702,10 € inkl. 19 % MwSt.)

Allgemeine Informationen

Die seit September 2021 geltenden EU-Dual-Use-Verordnung enthält eine detaillierte Vorgabe zu den Anforderungen an ein internes Kontrollsystem (Interal Compliance Programme). Die Vorgaben stellen zumindest teilweise, gemessen an bisherigen Konzepten für interne Kontrollen, Neuland dar.

In vielen Unternehmen werden komplexe außenwirtschaftsrechtliche Geschäftsvorfälle durch Personal ohne systematisch erworbene Fachkenntnisse erledigt. Risiken werden damit in Kauf genommen oder werden den Beschäftigten und der Geschäftsleitung erst dann klar, wenn es zu spät ist.

Die Veranstaltung vermittelt Ihnen die Grundlagen für eine funktionierende Risikomanagement- und Organisationsstruktur der Exportkontrolle, um den neuen gesetzlichen Anforderungen zu genügen und um Sanktionen gegen das Unternehmen und seine Mitaribeiter vermeiden.

Bei Verstößen gegen Exportkontrollvorschriften drohen empfindliche Bußgelder und Strafen, die persönlich gegenüber den handelnden Personen und –bei Organisationsmängeln- auch immer gegenüber der Geschäftsleitung verhängt werden. Zusätzlich drohen die Bruttoerlösabschöpfung und ein beträchtlicher Image-Schaden für das Unternehmen.

Organisatorisches

Bitte bringen Sie für die Veranstaltung Ihren Laptop mit.

Bis zwei Wochen vor Seminarbeginn können Sie Themen, fachliche Fragestellungen und Probleme einreichen, die im Forum -ggf. in kleinem Kreis- behandelt werden.

In der Seminargebühr enthalten

In der Seminargebühr sind enthalten:

  • Umfangreiche Seminarunterlagen
  • Teilnahmezertifikat
  • Seminarverpflegung gem. den aktuell geltenden Bestimmungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem
    Coronavirus (ergänzend CoronaSchVO NRW)
    (Getränke, Mittagessen und weitere Pausenverpflegung)

Vorteile

  • Sie erhalten das Grundgerüst, um Ihr Unternehmen im Bereich Exportkontrolle optimal und rechtssicher zu organisieren
  • Networking mit Entscheidungsträgern anderer Unternehmen

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger und Verantwortliche im Unternehmen, Exportkontrollbeauftragte, Leiter in Zoll- und Exportabteilungen, Compliance-Beauftragte und Mitarbeiter der Rechtsabteilung, die für die Einhaltung und Umsetzung von Rechtsvorschriften im Unternehmen zuständig sind. Vorkenntnisse im Bereich Zoll und Exportkontrolle sind von Vorteil.

Agenda

Planung

09.00 Uhr – 17.00 Uhr, inklusive Pausen (10.30 – 11.00, 12.30 – 13.30, 15.00 – 15.30 Uhr)

Themenübersicht

  • Überblick über die vier Säulen der Exportkontrolle
    • Güter (Waren, Software, Technologie) und Klassifizierung
    • Personen/Sanktionslisten
    • Länder/Embargomaßnahmen
    • Verwendungszweck
  • Haftung, Verantwortlichkeiten, Strafen bei Verstößen
  • Ausfuhrverantwortliche/r und Zollverantwortliche/r
    • Ansiedlung im Unternehmen
    • Trennung oder Verschmelzung
  • Internes Kontrollsystem
    • Risikomanagement
    • Richtlinien
    • Prozessbeschreibungen
    • Kontrolle und Monitoring
    • Ausgebildetes Personal, Schulungen
  • Verhalten bei Verstößen
  • Praxisbeispiele