Webinar-Reihe: Immobilienbewertung nach dem Bewertungsgesetz

Die steuerliche Immobilienbewertung für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer richtet sich zwingend nach den Regelungen des Bewertungsgesetzes. Allerdings hat der Steuerzahler die Möglichkeit, den niedrigeren gemeinen Wert durch ein fundiertes Sachverständigengutachten...

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ab 349,00 €

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Kompaktpreis (alle 5 Module): 399,00 € zzgl. MwSt./Teilnehmer (474,81 € inkl. 19% MwSt.) Vorzugspreis für Abonnenten: 349,00 € zzgl. MwSt./Teinehmer (415,31 € inkl. 19% MwSt.)

Allgemeine Informationen

Die steuerliche Immobilienbewertung für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer richtet sich zwingend nach den Regelungen des Bewertungsgesetzes. Allerdings hat der Steuerzahler die Möglichkeit, den niedrigeren gemeinen Wert durch ein fundiertes Sachverständigengutachten nachzuweisen.

Die Webinar-Reihe „Immobilienbewertung nach dem Bewertungsgesetz“ erläutert anschaulich, welche Regelungen im Rahmen der steuerlichen Immobilienbewertung maßgebend sind. Dadurch kann der Sachverständige die Wertansätze und Bewertungsgrundlagen nachvollziehen. Ferner ermöglicht dies dem Sachverständigen einen von der steuerlichen Bewertung unabhängigen Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts durch ein Sachverständigen-Gutachten zu führen.

Die konkreten Einflussmöglichkeiten eines Sachverständigen-Gutachtens werden aufgezeigt, damit die letztlich „richtige“ Steuer festgesetzt werden kann. Dazu gehört auch das Spannungsfeld der Berücksichtigung von Belastungen. Die Kriterien, die das Finanzamt bei der praktischen Prüfung von Sachverständigengutachten anzulegen hat, werden ebenfalls erläutert.

Die Webinar-Reihe besteht aus 5 Modulen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Sie können jedes der 5 Module separat oder alle 5 Module zum Kompaktpreis buchen.

Wann:
Modul 1: 17.10.2022, von 10:00 bis 11:30 Uhr
Modul 2: 18.10.2022, von 10:00 bis 11:30 Uhr
Modul 3: 19.10.2022, von 10:00 bis 11:30 Uhr
Modul 4: 24.10.2022, von 10:00 bis 11:30 Uhr
Modul 5: 25.10.2022, von 10:00 bis 11:30 Uhr

Wer: Sachverständige, Gutachterausschüsse, Steuerberater, Fachanwälte für Steuerrecht und alle Interessierten

Preis:
Normalpreis € 399,00 zzgl. MwSt. (Bei Einzelbuchung; Preis für das einzelne Modul: € 99,00 zzgl. MwSt.)
Vorzugspreis für Abonnenten € 349,00 zzgl. MwSt. (bei Einzelbuchung, Vorzugspreis für das einzelne Modul: 84,00 zzgl. MwSt.)

Inhalte

  • Modul 1: Steuerliche Bewertung von unbebauten Grundstücken für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer
    17.10.2022, 10:00 bis 11:30 Uhr

Dieses Modul erläutert anschaulich, welche Regelungen im Rahmen der steuerlichen Immobilienbewertung maßgebend sind. Dazu wird die steuerliche Bewertung von unbebauten Grundstücken dargestellt.

  1. Einführung
    a. Steuerliche Maßgeblichkeit bei der Erbschaft-/Schenkung-/Grunderwerbsteuer
    b. Auswirkungen einer Bewertung
    c. Escape-Klausel durch Sachverständigen-Gutachten
    d. Umfang des Grundvermögens
  2. Begriffsbestimmungen
    a. Gebäudebegriff
    b. Abgrenzung von den Betriebsvorrichtungen
    c. Vorrang der steuerlichen Verfahren
    d. Definition der Grundstücksarten
  3. Bewertung von unbebauten Grundstücken
    a. Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse
    b. Maßgeblicher Grundstücksmarktbericht
    c. Wertbeeinflussende Merkmale
    d. Enge Grenzen der Modifikation von Bodenrichtwerten
    e. Planungsrechtliche Geschossflächenzahl
    f. Abweichende Grundstücksgröße
    g. Wertrelevante Geschossflächenzahl
  4. Grenzen des Pauschalverfahrens
  • Modul 2: Steuerliches Ertragswertverfahren für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer
    18.10.2022, 10:00 bis 11:30 Uhr

Dieses Modul erläutert anschaulich, welche Regelungen im Rahmen der steuerlichen Immobilienbewertung maßgebend sind. Dazu wird die steuerliche Bewertung im Ertragswertverfahren dargestellt.

  1. Allgemeines
  2. Ertragswertverfahren
    a. Förmliches Feststellungsverfahren
    b. Bewertungsverfahren in Abhängigkeit der Grundstücksarten
    c. Berechnungsschema
  3. Ermittlung des Gebäudeertragswerts
    a. Ermittlung der maßgebenden Miete
    b. Umfang in den Mietertrag einzubeziehenden Beträge
    c. Nicht zur Miete gehörende Zahlungen
    d. Voraussetzungen für den Ansatz der üblichen Miete
    e. Bestimmung des Jahresertrags bei Ferienwohnungen
    f. Ableitung der üblichen Miete aus dem Mietspiegel
    g. Ableitung der üblichen Miete aus dem zu bewertenden Objekt
    h. Wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer
    i. Gründe für eine Verlängerung der Gesamtnutzungsdauer
    j. Kapitalisierung des Gebäudereinertrags
    k. Bestimmung des Liegenschaftszinssatzes
    l. Ansatz des gesetzlich festgelegten Liegenschaftszinssatzes
  4. Aktuelle Fragenstellungen
    a. Offene Fragen zum Vorrang des gesetzlichen Liegenschaftszinssatzes gegenüber dem Grundstücksmarktbericht
    b.Grenzen des Pauschalverfahrens
  • Modul 3: Steuerliches Sachwertverfahren für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer
    19.10.2022, 10:00 bis 11:30 Uhr

Ab dem 1.1.2016 hat der Gesetzgeber das Sachwertverfahren des Bewertungsgesetzes vollständig angepasst und neue Regelherstellungskosten vorgegeben. Dabei ist eine verbindliche Bindung an den Baupreisindex eingeführt worden, der jährlich vom Bundesfinanzministerium im Bundessteuerblatt zu veröffentlichen ist. Dieses Modul erläutert anschaulich, welche Regelungen im Rahmen der steuerlichen Immobilienbewertung maßgebend sind. Dazu wird die steuerliche Bewertung im Sachwertverfahren dargestellt.

1.Allgemeines

  1. Sachwertverfahren
    a. Förmliches Feststellungsverfahren
    b. Bewertungsverfahren in Abhängigkeit der Grundstücksarten
    c. Berechnungsschema
  2. Ermittlung des Gebäudesachwerts
    a. Tabelle Regelherstellungskosten
    b. Jährliche Baupreisindizes
    c. Alterswertminderung
    d. Ansatz eines Mindestwert-Restwerts
    e. Wertzahlen
    f. Brutto-Grundfläche
    g. Änderung bei besonders werthaltigen Außenanlagen
    h. Rechtsprechung: „Regelmäßiger“ Mindestwertansatz im Sachwertverfahren
  3. Grenzen des Pauschalverfahrens
  • Modul 4: Abgrenzung der steuerlichen Betriebsvorrichtungen vom Grundvermögen
    24.10.2022, 10:00 bis 11:30 Uhr

Die im Steuerrecht erforderliche Abgrenzung der Betriebsvorrichtungen vom Grundvermögen ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. In erster Linie ist die Abgrenzung wichtig, um zu entscheiden, welche Bestandteile eines Grundstücks nicht in die Wertermittlung einzubeziehen sind. Das ist auch für den Gutachter maßgebend, der den Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts nach § 198 BewG für Zwecke der Erbschaft-/Schenkung-/Grunderwerbsteuer führen will. Darüber hinaus sind die Abgrenzungsgrundsätze jedoch auch für andere Steuerarten maßgebend, wie beispielsweise für die Ertragsteuer, Umsatzsteuer und Gewerbesteuer sowie ggf. für Investitionszulagen. Dieses Modul stellt dar, wann nach der Maßgabe des Bewertungsgesetzes eine Betriebsvorrichtung vorliegt. Die wesentlichen Regelungen ergeben sich dabei aus dem sog. Abgrenzungserlass der Finanzverwaltung. Darüber hinaus sind auch Entscheidungen der Rechtsprechung von Bedeutung, die in dem Seminar zu Veranschaulichung exemplarisch dargestellt werden.

  1. Allgemeines
    a. Erhebliche Konsequenzen bei der steuerlichen Behandlung
    b. Steuerübergreifende Bedeutung der Abgrenzungsfragen
  2. Umfang des Grundvermögens
    a. Maßgeblichkeit des Bewertungsgesetzes
    b. Gleich lautende Ländererlasse zur Abgrenzungsfrage
  3. Abgrenzung der Betriebsvorrichtungen vom Grundvermögen
    a. Abgrenzungsschema
    b. Zusammenhang zum Gewerbe
    c. Wesentliche Bestandteile
    d. Zubehör
  4. Gebäudebegriff
    a. Abschließende Bestimmung der Gebäudemerkmale
    b. Möglichkeit des Aufenthalts von Menschen
    c. Schutz gegen Witterungseinflüsse durch räumliche Umschließung
    d. Standfestigkeit
    e. Feste Verbindung mit dem Grund und Boden
    f. Beständigkeit
  5. Beispiele aus Rechtsprechung und Verwaltung
  • Modul 5: Anforderungen an den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts bei der steuerlichen Grundbesitzbewertung
    25.10.2022, 10:00 bis 11:30 Uhr

Die steuerliche Immobilienbewertung für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer richtet sich zwingend nach den Regelungen des Bewertungsgesetzes. Diese enthalten eine Vielzahl von Pauschalierungen, so dass die Streubreite der Ergebnisse entsprechend ausfällt. Bei Überbewertungen haben die Steuerzahler allerdings die Möglichkeit, den niedrigeren gemeinen Wert durch ein fundiertes Sachverständigengutachten nachzuweisen.
Das Webinar erläutert in einem einführenden Überblick, welche Regelungen im Rahmen der steuerlichen Immobilienbewertung maßgebend sind. Anschließend werden die vom Gesetzgeber vorgesehenen konkreten Einflussmöglichkeiten eines Sachverständigengutachtens aufgezeigt, damit die letztlich „richtige“ Steuer festgesetzt werden kann. Dazu gehört auch die Frage, wie das Finanzamt mit Belastungen durch ein Nießbrauchsrecht umgeht. Die Kriterien, die das Finanzamt bei der praktischen Prüfung von Sachverständigengutachten anzulegen hat, werden ebenfalls erläutert.

Sie möchten nur einzelne Module der Reihe buchen?

Modul 1 - Steuerliche Bewertung von unbebauten Grundstücken für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer
Modul 2 - Steuerliches Ertragswertverfahren für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer
Modul 3 - Steuerliches Sachwertverfahren für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer
Modul 4 - Abgrenzung der steuerlichen Betriebsvorrichtungen vom Grundvermögen
Modul 5 - Anforderungen an den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts bei der steuerlichen Grundbesitzbewertung

Preis für das einzelne Modul: € 99,00 zzgl. MwSt.(Vorzugspreis für Abonnente für das einzelne Modul: € 84,00 zzgl. MwSt.)

Vorteile

  • Referent - renommierter und fachkundiger Experte
  • umfangreiches Programm - hohe Bandbreite an Themen in kurzer Zeit
  • Zugang - bequem von Zuhause mit unkomplizierter Technik teilnehmen

Zielgruppe

Sachverständige, Gutachterausschüsse, Steuerberater

Referent/innen

Dipl.-Finanzwirt Wilfried Mannek

Regierungsdirektor, ist Referent im Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen; zuständig u.a. für die Grundsteuer, die Bewertung von Immobilien und Unternehmen.

Hinweise

Anmeldung
Klicken Sie oben auf "jetzt anmelden " um sich verbindlich anzumelden. Für die Anmeldung muss der Teilnehmer den Vor- und Zunamen, eine gültige E-Mail-Adresse und eine Rechnungsadresse angeben. Wir bestätigen Ihnen zunächst den Eingang Ihrer Anmeldung per E-Mail. Die Rechnung wird Ihnen nach der verbindlichen Anmeldung per Post zugeschickt.

Tagungsunterlagen
Den Teilnehmern werden die Präsentationsfolien digital bereitgestellt.

TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN

Teilnahme:
Sie können ganz einfach an einer Sitzung teilnehmen, von überall und jederzeit, mit einem kompatiblen Computer oder von einem Mobilgerät aus!

Die Durchführung des Webinars erfolgt über die Anwendung "ZOOM". Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, erhalten Sie einen persönlichen Teilnahme-Link zugeschickt. Die Zuschaltung zum Webinar ist sehr einfach und ohne technische Kenntnisse realisierbar.

Sie benötigen einen internetfähigen Rechner/ Laptop, von dem Sie das Webinar verfolgen können. Sie erhalten vor Beginn des Webinars von uns den Link und die Zugangsdaten zur Teilnahme am Webinar. Durch Klicken auf diesen Link einige Minuten vor Beginn des Webinars wählen Sie sich ein und gelangen in einen virtuellen Warteraum. Sobald die Übertragung von unserem Organisator gestartet wird, nehmen Sie automatisch daran teil. Eine gute Internetverbindung ist Voraussetzung!

Wir weisen Sie darauf hin, dass Ihre Email-Adresse an den Anbieter (Vorzugsweise ZOOM) des Webinars weitergegeben wird, damit eine Anmeldung zu Webinar möglich ist. Außerdem ist der Name, mit dem Sie sich anmelden für alle andere Teilnehmer*innen im Webinar sichtbar.

ab 349,00 €

zzgl. MwSt. pro Teilnehmer

Kompaktpreis (alle 5 Module): 399,00 € zzgl. MwSt./Teilnehmer (474,81 € inkl. 19% MwSt.) Vorzugspreis für Abonnenten: 349,00 € zzgl. MwSt./Teinehmer (415,31 € inkl. 19% MwSt.)