Grundlagen der US-(Re-)Exportkontrolle

Kompaktes Wissen zur extraterritoralen Exportkontrolle

Das US-(Re-)Exportkontrollrecht befasst sich vorrangig mit den Exporten aus den USA. Daneben enthält es allerdings auch Vorgaben für die Ausfuhren aus Drittländern (=Reexport), wenn es sich bei den exportierenden Gütern um sogenannte „US-Güter“ handelt....

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ab 540,00 €

zzgl. MwSt. pro Teilnehmer

Normalpreis 640,00 € zzgl. MwSt. (761,60 € inkl. 19 % MwSt.) Kombipreis 540,00 € zzgl. MwSt. (bei einer zusätzlichen Buchung des Basisseminar „Grundlagen der US-(Re-)Exportkontrolle“) (642,60 € inkl. 19 % MwSt.)

Allgemeine Informationen

Das US-(Re-)Exportkontrollrecht befasst sich vorrangig mit den Exporten aus den USA. Daneben enthält es allerdings auch Vorgaben für die Ausfuhren aus Drittländern (=Reexport), wenn es sich bei den exportierenden Gütern um sogenannte „US-Güter“ handelt. Dies ist schon der Fall, wenn die ausländischen Waren US-Vormaterialien bis zu einem bestimmten Prozentsatz enthalten (=“de-minimis“) oder Waren unter Verwendung von US-Software bzw. US-Technologie produziert werden. Somit sehen die US-Behörden die Anwendung des US-(Re-)Exportkontrollrechts weltweit, was als extraterritoriale Anwendung bezeichnet wird.
Bedingt durch die international abgestimmten Güterlisten durch die vier großen Exportkontrollregimes ähneln die Güterlisten der USA teilweise denen der Europäischen Union, beispielsweise die EG-Dual-Use-Verordnung. Allerdings sehen die US-Regularien deutlich mehr nationale Genehmigungsvorbehalte vor. Ferner ist auch die Auffassung des Zuständigkeitsbereichs der US-Behörden abweichend von der gängigen Handhabe in Europa:
In diesem Seminar werden Ihnen die Grundlagen des US-(Re-)Exportkontrollrechts vermittelt. Sie lernen zu prüfen, inwieweit Ihr Unternehmen vom US-Recht betroffen ist. Viele Beispiele und Übungsaufgaben unterstützen bei der praktischen Umsetzung im Unternehmen.

Organisatorisches

Bis zwei Wochen vor Seminarbeginn können Sie Themen, fachliche Fragestellungen und Probleme einreichen, die im Forum -ggf. in kleinem Kreis- behandelt werden.

In der Seminargebühr enthalten

  • Umfangreiche Seminarunterlagen
  • Teilnahmezertifikat
  • Seminarverpflegung gem. den aktuell geltenden Bestimmungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem
    Coronavirus (ergänzend CoronaSchVO NRW)
    (Getränke, Mittagessen und weitere Pausenverpflegung)

Vorteile

  • Sie erfahren in unserem Seminar, wie sich das US-(Re-)Exportkontrollrecht auf Ihr Unternehmen auswirkt und erhalten Praxistipps zur Umsetzung.
  • Sie erlernen die wesentlichen Grundlagen des US-(Re-)Exportkontrollrechts und verstehen, in welchen Konstellationen es angewendet werden muss.
  • Networking mit anderen qualifizierten Teilnehmern

Zielgruppe

Sachbearbeiter und Führungskräfte aus Export/Vertrieb, Zollabwicklung und Logistik, Einkauf- und Rechtsabteilungen und alle, die Verantwortung in der Exportkontrolle wahrnehmen bzw. künftig wahrnehmen möchten, in Unternehmen, die US-Güter beziehen und weiterverarbeiten bzw. –verkaufen sowie Unternehmen mit sog. US-Bezug (z. B. Konzernmutter in USA). Es sind keine Vorkenntnisse im US-(Re-)Exportkontrollrecht erforderlich.

Agenda

Planung

10.00 Uhr – 17.00 Uhr, inklusive Pausen

Themenübersicht

  • Einführung in die US-(Re-)Exportkontrolle (Entstehung, Grundbegriffe, zuständige Behörden etc.)
  • Handel mit Rüstungsgütern (ITAR)
  • Export Administration Regulations (EAR)
  • Umgang mit Commerce Control List (CCL)
  • Festlegung der US-Güterlistennummer (ECCN) und EAR99-Güter
  • Genehmigungspflichten bei Re-Exporten
  • De-minimis-Berechnung und License Exceptions
  • Länderembargos gemäß EAR und OFAC
  • US-Black-Lists
  • Antragsverfahren
  • Strafverfolgung und Sanktionen
  • Diskussionen von Einzelfragen der Teilnehmer

Referent/innen

Dr. Ulrike Jasper

Juristin, AEB SE, Stuttgart

Hinweise

Buchen Sie unser Basisseminar „Grundlagen der US-(Re-)Exportkontrolle“ und unser Aufbauseminar „US-(Re-)Exportkontrolle für Spezialisten“ gemeinsam und sparen Sie 200,- EUR!