Grundlagen der US-(Re-)Exportkontrolle

Das US-(Re-)Exportkontrollrecht befasst sich vorrangig mit den Exporten aus den USA. Daneben enthält es allerdings auch Vorgaben für die Ausfuhren aus Drittländern (=Reexport), wenn es sich bei den exportierenden Gütern um sogenannte „US-Güter“ handelt....

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ab 549,00 €

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Normalpreis 659,00 € zzgl. MwSt. (784,21 € inkl. 19 % MwSt.) Kombipreis 549,00 € zzgl. MwSt. (bei einer zusätzlichen Buchung des Spezialwebinars "Exportkontrolle für Spezialisten") (653,31 € inkl. 19 % MwSt.)

Allgemeine Informationen

Das US-(Re-)Exportkontrollrecht befasst sich vorrangig mit den Exporten aus den USA. Daneben enthält es allerdings auch Vorgaben für die Ausfuhren aus Drittländern (=Reexport), wenn es sich bei den exportierenden Gütern um sogenannte „US-Güter“ handelt. Dies ist schon der Fall, wenn die ausländischen Waren US-Vormaterialien bis zu einem bestimmten Prozentsatz enthalten (=“de-minimis“) oder Waren unter Verwendung von US-Software bzw. US-Technologie produziert werden. Somit sehen die US-Behörden die Anwendung des US-(Re-)Exportkontrollrechts weltweit, was als extraterritoriale Anwendung bezeichnet wird.
Bedingt durch die international abgestimmten Güterlisten durch die vier großen Exportkontrollregimes ähneln die Güterlisten der USA teilweise denen der Europäischen Union, beispielsweise die EG-Dual-Use-Verordnung. Allerdings sehen die US-Regularien deutlich mehr nationale Genehmigungsvorbehalte vor. Ferner ist auch die Auffassung des Zuständigkeitsbereichs der US-Behörden abweichend von der gängigen Handhabe in Europa:
In diesem Webinar werden Ihnen die Grundlagen des US-(Re-)Exportkontrollrechts vermittelt. Sie lernen zu prüfen, inwieweit Ihr Unternehmen vom US-Recht betroffen ist. Viele Beispiele und Übungsaufgaben unterstützen bei der praktischen Umsetzung im Unternehmen.

Vorteile

  • Sie erfahren in unserem Seminar, wie sich das US-(Re-)Exportkontrollrecht auf Ihr Unternehmen auswirkt und erhalten Praxistipps zur Umsetzung.
  • Sie erlernen die wesentlichen Grundlagen des US-(Re-)Exportkontrollrechts und verstehen, in welchen Konstellationen es angewendet werden muss.
  • Weiterbildung bequem an Ihrem Arbeitsplatz oder zuhausee

Zielgruppe

Sachbearbeiter und Führungskräfte aus Export/Vertrieb, Zollabwicklung und Logistik, Einkauf- und Rechtsabteilungen und alle, die Verantwortung in der Exportkontrolle wahrnehmen bzw. künftig wahrnehmen möchten, in Unternehmen, die US-Güter beziehen und weiterverarbeiten bzw. –verkaufen sowie Unternehmen mit sog. US-Bezug (z. B. Konzernmutter in USA). Es sind keine Vorkenntnisse im US-(Re-)Exportkontrollrecht erforderlich.

Agenda

Planung

  1. Tag
    09:00 - 12:30 Uhr inkl. Pausen

  2. Tag
    13:00 - 16:30 Uhr inkl. Pausen

Themenübersicht

  • Einführung in die US-(Re-)Exportkontrolle (Entstehung, Grundbegriffe, zuständige Behörden etc.)
  • Handel mit Rüstungsgütern (ITAR)
  • Export Administration Regulations (EAR)
  • Umgang mit Commerce Control List (CCL)
  • Festlegung der US-Güterlistennummer (ECCN) und EAR99-Güter
  • Genehmigungspflichten bei Re-Exporten
  • De-minimis-Berechnung und License Exceptions
  • Länderembargos gemäß EAR und OFAC
  • US-Black-Lists
  • Antragsverfahren
  • Strafverfolgung und Sanktionen
  • Diskussionen von Einzelfragen der Teilnehmer

Referent/innen

Dr. Ulrike Jasper

Dr. Ulrike Jasper ist Juristin und betreut mehr als seit 10 Jahren den Bereich des Außenwirtschaftsrechts bei der AEB SE. Sie verfasst Fachbeiträge zum europäischen Exportkontrollrecht, dem US-Re-Exportkontrollrecht sowie dem Sanktionslistenscreening.

Hinweise

Buchen Sie unser Grundlagenwebinar "US-(Re-)Exportkontrolle" und unser Aufbauwebinar "US-(Re-)Exportkontrolle" gemeinsam und sparen Sie 200,- EUR!

Teilnahme
Sie benötigen einen internetfähigen Rechner/Laptop, von dem Sie das Training verfolgen können. Sie erhalten vor Beginn des Webinars von uns den Link und die Zugangsdaten zur Teilnahme am Webinar. Durch Klicken auf diesen Link einige Minuten vor Beginn des Webinars wählen Sie sich ein und gelangen in einen virtuellen Warteraum. Sobald die Übertragung von unserem Organisator gestartet wird, nehmen Sie automatisch daran teil. Eine gute Internetverbindung ist Voraussetzung! Wir weisen Sie darauf hin, dass Ihre E-Mail-Adresse an den Anbieter (Vorzugsweise ZOOM) des Online-Trainings weitergegeben wird, damit eine Anmeldung zu Training möglich ist.

Teilnehmerunterlagen
Die Skripte zu den Fortbildungen stehen den Teilnehmern digital zur Verfügung. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Beratung
Sollten Sie Rückfragen zu der Schulung haben oder sich nicht sicher sein, ob das Webinar für Sie passend ist, sprechen Sie uns gerne an. Das Team der Reguvis Akademie berät Sie gerne.

Sie erreichen uns telefonisch unter 0221 97668 8080, oder via E-Mail (veranstaltungen@reguvis.de).

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