Zollsoftware, Compliance-Lösungen und Data Content zur Zollabwicklung

Zollsoftware und Data-Content für die Automatisierung der täglichen Abläufe im Unternehmen

Reguvis bietet Data Content zur Integration in führenden Softwarelösungen zur Zollabwicklung, Sanktionslistenprüfung und Präferenzkalkulation, um eine Automatisierung dieser Unternehmensprozesse optimal zu unterstützen. Darüber hinaus stehen nutzerfreundliche Online-Auskunftsanwendungen zur manuellen Recherche zur Verfügung. So können Compliance und Foreign Trade Management Prozesse immer auf dem jeweils aktuellsten Stand durchgeführt werden.

Der Außenhandel hat in den letzten Jahren immer mehr an Dynamik gewonnen. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Im- und Exportprozesse den sich stetig ändernden Anforderungen des Zoll- und Außenwirtschaftsrechts anzupassen und effizienter zu gestalten. Daneben sind vielfältige Compliance-Verpflichtungen zu erfüllen, und auch die Nutzung von Zollvorteilen auf Basis komplexer Freihandelsabkommen bringen zusätzliche Anforderungen an die Geschäftsprozesse mit sich. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung, Globalisierung und elektronischen Abwicklung der Geschäftsprozesse ist eine manuelle Datenerfassung in der Praxis – je nach Volumen der Außenhandelsvorgänge – mit einem hohen Aufwand verbunden bzw. kaum mehr umsetzbar. Daher entscheiden sich immer mehr Wirtschaftsbeteiligte für den Einsatz spezieller Zollsoftware und Compliance-Lösungen, um eine weitgehende Automatisierung, Effizienzgewinne und Revisionsfestigkeit zu erreichen.

Als Anbieter crossmedialer Produkte im Bereich Außenwirtschaft, Zoll und Exportkontrolle sorgen wir dafür, dass Sie stets auf tagesaktuelle und zuverlässige Daten aus offiziellen Publikationen zugreifen können.

So werden unter anderem die täglichen Änderungen bezüglich internationaler Sanktionsmaßnahmen (wie zuletzt bezüglich der Sanktionen gegen Russland aufgrund der Situation in der Ukraine) in den HADDEX Sanktionslisten berücksichtigt und zolltarifliche Maßnahmen ebenfalls tagesaktuell in unseren Data Content eingearbeitet.

In enger Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbeteiligten, Kooperationspartnern und Behörden stellen wir optimal formatierten Data Content zur Nutzung in EDV-Systemen und Anwendungen der führenden Zollsoftwarehäuser als Datenservice zur Verfügung. 

Sprechen Sie uns an, wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot!

 Kontaktieren Sie uns per Telefon: 0221 976 68280 oder per E-Mail: tarife@reguvis.de

Zolltarifdaten verschiedener Länder zur Integration in Softwarelösungen für die Zollabwicklung

Als SAP Silver Partner und Content Provider für zahlreiche andere führende Zollsoftware-Hersteller bieten wir Datencontent sowohl als Datenservice und webbasierte Auskunftsanwendung an.

TARIFE PREMIUM - Der elektronische Zolltarif für die Im- und Exportabwicklung

Der elektronische Zolltarif für die Im- und Exportabwicklung inkl. Codierungen und Zusatzcodes für SAP GTS und Zollsoftware weiterer Kooperationspartner.

Basierend auf den Originaldaten des elektronischen Zolltarifs (EZT) beinhaltet Tarife Premium die tagesaktuellen 11- stelligen deutschen Importdaten (Zollsätze, Verbote und Beschränkungen, Einfuhrumsatzsteuersätze, Kontingente, Ausgleichszollsätze, Antidumping- und Präferenzmaßnahmen), sowie für EU-weit agierende Unternehmen die entsprechenden 10-stelligen TARIC-Daten in allen EU-Amtssprachen.

Verfügbar als Datenservice via Download oder Schnittstelle für Stammdatenpflege, sowie zur Automatisierung von Zollprozessen und als Online-Auskunftsanwendung zur manuellen Recherche.


TARIFE EXPORT - Der elektronische Zolltarif für die Exportabwicklung inkl. Codierungen und Zusatzcodes

Exportorientierten Unternehmen bietet TARIFE Export die Daten der Kombinierten Nomenklatur, intelligent kombiniert mit Ausfuhrliste / EU-Dual- Use-Verordnung, Umschlüsselungsverzeichnis, EZT-Risikohinweisen, sowie Zusatzcodes und Unterlagencodierungen. 

Die Daten beinhalten insbesondere Informationen zu dem Thema „Ausfuhr-Bescheinigungen und deren Atlas-Codierung“. Beispielhafte Fragestellungen wie „Muss bei dieser Warenummer eine Y901, X002 etc. Codierung angegeben werden?“ könnten damit automatisiert unterstützt werden.

Verfügbar als Datenservice via Download oder Schnittstelle für Stammdatenpflege, sowie zur Automatisierung von Ausfuhrprozessen und als Online-Auskunftsanwendung zur manuellen Recherche.


Warenspezifische Ursprungsregeln der Freihandelsabkommen codiert zur Nutzung in Präferenzmanagement-Lösungen führender Zollsoftwares

Produktbild Präferenz-Info-System

Die Ursprungsregeln der Freihandelsabkommen der EU und der Schweiz stehen – kompetent umgesetzt und codiert - zur Nutzung in automatisierten Präferenzkalkulationen zur Verfügung. Ebenso sind die entsprechenden Daten der UK-Freihandelsabkommen und des USMCA erhältlich.

Deutliche Effizienzsteigerungen im Präferenzmanagement, erhöhte Revisionsfestigkeit und Umsatzoptimierungen werden so möglich!

Eine Auswahl der verfügbaren Data Contents finden Sie nachstehend. Bei Bedarf an codierten Ursprungsregeln weiterer Länder sprechen Sie uns gerne direkt an. Auch diese können in der Regel bereitgestellt werden.

Verfügbar als Datenservice via Download zur systemgestützten Präferenzkalkulation und als Online-Auskunftsanwendung „PräfIS“ zur manuellen Recherche.

Haddex Sanktionslisten - Tagesaktuelle Sanktionslisten-Daten zur Weiterverarbeitung in Softwareanwendungen zur Sanktionslistenprüfung

In Kooperation mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt Reguvis die tagesaktuellen, auf offiziellen Publikationen basierenden HADDEX-Sanktionslisten heraus. Die Prüfung gegen UN- und EU-Sanktionslisten, sowie die Sanktionsregime der USA (wie SDN, DPL, Entity List etc.) und weiterer Staaten (wie SECO, METI, HMT, DFAT etc.) können helfen, Verstöße gegen Finanzsanktionen und Bereitstellungsverbote zu verhindern.
Auch Informationen zu indirekten Sanktionen (z.B. OFAC 50% rule und mittelbare Bereitstellungsverbote der EU und des UK), sowie Daten zu Politisch Exponierten Personen (PEP-Listen) können bereitgestellt werden. Eine Auswahl an verfügbaren Data Contents finden Sie nachstehend – sprechen Sie uns gerne an!
Verfügbar als Datenservice zur automatisierten Sanktionslistenprüfung / Compliance-Screening, sowie als Online-Auskunftsanwendung zur manuellen Recherche.

Datenintegration in Softwarelösungen

Tarife Export

Zur Unterstützung der ATLAS-Export/Import-Anmeldungen stellen wir für unsere Tarife- Kunden diverse Extraktdateien zur Verfügung. Die Daten beinhalten insbesondere Informationen zu dem Thema „Ausfuhr-Bescheinigungen und deren Atlas-Codierung“. Hier kann ermittelt werden bei welchen Codenummern und ggf. bei welchem Land eine TARIC-Bescheinigungserfordernis auftritt. Diese Daten könnten dann die Basis für entsprechende Plausibilitäten und Anwendungsregeln in den jeweiligen Anmeldesystemen bilden. Bispielhafte Fragestellungen wie ‚Muss bei dieser Warenummer eine Y901, X002 etc. Codierung angegeben werden?’ könnten damit automatisiert unterstützt werden.

Datenservice HADDEX Sanktionslisten

Alle EU-Verordnungen und nationalen (deutschen) Veröffentlichungen über sanktionierte Personen und Organisationen, die vom B.I.S ("Bureau of Industry and Security" des "U.S.-Department of Commerce") zur Prüfung empfohlenen "List To Check", sowie die jap. METI-Liste können über unseren Sanktionslisten Datenservice bezogen werden. Die unterschiedlichen Datenformate - Text (CSV), Excel und XML (GTS) - wurden mit den führenden Softwarehäusern, sowie den Banken- und Versicherungsverbänden abgestimmt.
In Kooperation mit dem BAFA gibt Reguvis die HADDEX Sanktionslisten heraus. Die HADDEX Sanktionslisten werden hierbei tagesaktuell auf dem jeweiligen Stand der offiziellen Sanktionspublikationen gehalten und spiegeln auch die aktuellen Entwicklungen bezüglich Russland und Ukraine wider. Eine Prüfung gegen die auf offiziellen Publikationen beruhenden HADDEX Sanktionslisten kann Verstöße gegen Finanzsanktionen vermeiden.
Um die in den veröffentlichten Listen aufgeführte Personen oder Institutionen zu identifizieren und Geschäfte mit diesen zu unterbinden, ist jedes Unternehmen dazu verpflichtet, seine Geschäftskontakte auf eine mögliche Nennung in den einschlägigen Rechtsquellen zu prüfen. Die Einträge der Sanktionsliste basieren auf den entsprechenden EU-Verordnungen und Veröffentlichungen im Bundesanzeiger. Sie werden ergänzt durch die vom U.S.-Department of Commerce zur Prüfung empfohlenen Listen, sowie durch die Liste des japanischen METI (Ministry of Economy, Trade and Industry) und weitere internationale Sanktionslisten. Die Einträge werden kontinuierlich aktualisiert und sorgfältig aufbereitet. Sie können mehrere Namen (Alias) und Adressen umfassen, so dass Sie auf eine größtmögliche Anzahl an Recherchemöglichkeiten ohne zusätzlichen manuellen Aufwand zurückgreifen können. Durch Integration des Data-Contents in Ihr System, ist ein automatisierter Abgleich der Geschäftspartner möglich.

UK Export Nomenclature

Die Veröffentlichung der amerikanischen Nomenklatur für den Export (Schedule B) liegt in der Verantwortung der Foreign Trade Division of the U.S. Department of Commerce and U.S. Census Bureau. Mit Hilfe dieses aktuellen Data-Content der US-Exportnomenklatur können die z.B. in Exportanmeldungen für die USA anzugebende 10-stellige Warennummer ermitteln. Hiermit können auch weitere beim Export zu beachtende Maßnahmen aus den US-Rechtsquellen abgeleitet werden.

UK Free Trade Agreements

Die codierten Verarbeitungsregeln sind kompetent aus den jeweiligen Freihandelsabkommen des UK umgesetzt und optimal formatiert zur Integration in Präferenzmanagement-Lösungen der führenden Softwarehäuser. Sie beinhalten die entsprechenden Regeln (inkl. Alternativregeln) zur Prüfung der ausreichenden Be- und Verarbeitung. Dies ermöglicht eine weitgehend automatisierte Präferenzkalkulation und damit eine deutliche Effizienzsteigerung im Prozess der Präferenzermittlung.

UK Customs Tariff

Die britische Regierung hat den Zolltarif „UK Global Tariff (UKGT)“ veröffentlicht, der nach dem Brexit ab dem 01. Januar 2021 für die Einfuhr von Waren aus Drittstaaten in das Vereinigte Königreich gilt.
Nach Integration des Data Content „UK Customs Tariff“ in Ihre Zollsoftware erhalten Sie Zugriff auf das britische Regelwerk und können dieses entsprechend bei der Durchführung der erforderlichen Zollformalitäten (Zollanmeldung/Prüfung Verbote und Beschränkungen) anwenden.

UK Import Nomenclature

Die britische Regierung hat den Zolltarif „UK Global Tariff (UKGT)“ veröffentlicht, der nach dem Brexit ab dem 01. Januar 2021 für die Einfuhr von Waren aus Drittstaaten in das Vereinigte Königreich gilt.
Nach Integration des Data Content „UK Import Nomenclature“ in Ihre Zollsoftware erhalten Sie Zugriff auf das britische Regelwerk, welches die 10-stelligen Codenummern beinhaltet und der Klassifizierung der Waren für den Import nach UK dient.

US Free Trade Agreements (USMCA)

Waren mit Ursprung in den USA, Mexiko und Kanada können unter Berücksichtigung des US Free Trade Agreements (USMCA) zollfrei gehandelt werden. Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung vorgegebener Ursprungsregeln. Sie erhalten die Verarbeitungsregeln des NAFTA-Nachfolgeabkommens kompetent umgesetzt und optimal formatiert zur Integration in Präferenzmanagement-Lösungen der führenden Softwarehäuser. Sie beinhalten die entsprechenden Regeln (regionaler Wertschöpfungsanteil, Alternativregeln) zur Prüfung der ausreichenden Be- und Verarbeitung. Dies ermöglicht eine weitgehend automatisierte Präferenzkalkulation und damit eine deutliche Effizienzsteigerung im Prozess der Präferenzermittlung.

US Import Nomenclature (HTSUS)

Die sogenannte “Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS)” wird durch die United States International Trade Commission (USITC) veröffentlicht und dient der Bestimmung von Import-Codenummern von in die Vereinigten Staaten eingeführte Waren.
Mit Hilfe des aktuellen Data-Content können Sie Ihren Produkten den passenden 10-stelligen Importcode zuweisen und auf dieser Basis bspw. Zollsätze für den Import aus den US-Rechtsquellen ermitteln.

US Export Nomenclature (Schedule B)

Die Veröffentlichung der amerikanischen Nomenklatur für den Export (Schedule B) liegt in der Verantwortung der Foreign Trade Division of the U.S. Department of Commerce and U.S. Census Bureau. Mit Hilfe dieses aktuellen Data-Content der US-Exportnomenklatur können die z.B. in Exportanmeldungen für die USA anzugebende 10-stellige Warennummer ermitteln. Hiermit können auch weitere beim Export zu beachtende Maßnahmen aus den US-Rechtsquellen abgeleitet werden.

US Commerce Control List (CCL/ECCN)

Das US-(Re)-Exportkontrollrecht ist nicht nur für US-Unternehmen relevant. Vielmehr betreffen die Vorschriften all diejenigen Unternehmen, welche Handel mit Produkten oder Technologien amerikanischer Herkunft betreiben oder diese bei der Herstellung ihrer eigenen Komponenten verwenden. Grundsätzlich unterliegen alle Waren (Güter, Technologie oder Software), die ihren Ursprung in den USA haben den dortigen Ausfuhrbestimmungen.
Verstöße gegen das US-(Re-)-Exportkontrollrecht können schwerwiegende Folgende für ein Unternehmen haben. Dabei gilt zu beachten, dass sowohl der Export aus den USA als auch der Reexport aus anderen Ländern von Beschränkungen und Verboten nach amerikanischem Recht betroffen sein kann.
Der Data-Content US Commerce Control List unterstützt Sie bei der Güterklassifizierung Ihrer Produkte und der Prüfung der US-exportkontrollrechtlichen Vorschriften.

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